Internetbetrug bei Handyverkauf
05.01.2011 - ALZEY
(te). Opfer eines dreisten Internetbetrugs wurde eine 29-jährige Frau aus Alzey.
Im Onlineportal eines Kleinanzeigenverlages annoncierte die Alzeyerin Mitte Dezember ihr i-Phone und eine Uhr.
Prompt meldete sich ein Kaufinteressent aus London.
Der Mann wollte allerdings Handy und Uhr zu seinem Sohn nach Griechenland geschickt haben.
Es solle, so der angebliche Brite, ein Geschenk sein.
Man wurde sich über den Handel einig und der Käufer erfragte die Kontodaten der Alzeyerin,
damit er den Betrag nach Deutschland überweisen könne.
Zu seiner eigenen Sicherheit verlangte er noch eine Sendeverfolgungsnummer,
bevor er die vereinbarten 205 Euro auf den Weg bringen wollte.
Die Alzeyerin schickte das Paket an die Adresse in Griechenland.
Nachdem der Käufer die Kontodaten erhalten hatte und das Geld vermeintlich überwiesen wurde,
erhielt die Verkäuferin jedoch keine Gutschrift auf ihrem Konto.
Später meldete sich der Käufer noch einmal und bat die 29-Jährige,
seinem Sohn noch 120 Euro per Western Union zu überweisen.
Damit war das Maß voll und die Alzeyerin erstattete Anzeige bei der Polizei.
Grüße
sunny78